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Nach der Ernte bleibt einiges übrig: alte Erde, ausgediente Coco, Pflanzenreste, Töpfe und leere Flaschen. Vieles davon lässt sich wiederverwenden oder sauber trennen, statt es in den Restmüll zu werfen. Das schont Geldbeutel und Umwelt und hält deinen Growraum ordentlich.
Coco aufbereiten und wiederverwenden
Kokossubstrat ist der Klassiker zum Wiederverwenden. Bei gesunden Pflanzen kannst du es meist ein bis zwei weitere Zyklen nutzen:
Wurzeln entfernen
Alten Wurzelballen herausnehmen und grobe Wurzeln aussieben. Je sauberer, desto besser.
Gründlich spülen
Coco mit reichlich Wasser durchspülen, um alte Nährsalze auszuwaschen. Optional ein Enzym-Präparat, das Wurzelreste zersetzt.
Neu aufladen (buffern)
Gespültes Coco ist „leer“. Vor dem nächsten Einsatz mit Calcium und Magnesium neu aufladen, zum Beispiel mit CalMag, damit es die Nährstoffe wieder puffert.
Nur Coco von gesunden Pflanzen wiederverwenden. War die Pflanze krank oder befallen, entsorgst du das Substrat, statt Erreger in den nächsten Grow zu schleppen.
Alte Erde
Gebrauchte Blumenerde ist selten „verbraucht“, aber ausgelaugt. Möglichkeiten:
- Auffrischen: mit frischer Erde und Kompost mischen und für anspruchslosere (Nicht-Cannabis-)Pflanzen weiternutzen.
- Kompost/Garten: kleine Mengen im eigenen Kompost oder Beet, Wurzelreste vorher entfernen.
- Entsorgen: größere Mengen über die Biotonne (regional unterschiedlich) oder den Restmüll.
Pflanzenreste
Blätter, Stängel und Wurzeln sind normale organische Abfälle. Kleine Mengen kommen in die Biotonne oder den Kompost, ansonsten in den Restmüll. Zerkleinere sie und entsorge sie unauffällig, es besteht kein Grund, das nach außen zu tragen.
Mülltrennung im Growraum
- Kunststofftöpfe und -schalen: in die Wertstoff-/Gelbe Tonne, wenn sauber; sonst Restmüll.
- Leere Dünger-Flaschen: gut ausspülen und in die Wertstofftonne.
- Kartons und Papier: ins Altpapier.
- Stofftöpfe: auswaschen und mehrfach wiederverwenden.
Wie es weitergeht
- Erde, Coco oder Hydro? (das passende Medium wählen)
- Das BudXXL-Düngeschema erklärt (Ernährung, auch für aufbereitetes Coco)
- Schädlinge und Krankheiten (wann Substrat nicht wiederverwendet wird)
Passende Produkte
Rechtlicher Hinweis: Der private Anbau von Cannabis ist in Deutschland seit dem Konsumcannabisgesetz (CanG, 2024) für Erwachsene im gesetzlich geregelten Rahmen erlaubt (Eigenbedarf, begrenzte Pflanzenzahl, kein Zugang für Minderjährige). Dieser Beitrag dient der Information und ersetzt keine Rechtsberatung.
BUDXXL CalMag